Verfasst von: zaphods2heads | Januar 16, 2008

Aargh!

Ein kleines Missverständnis. Ein unbedachtes Wort. Ein dummes Gesicht. Schon haben wir den schönsten Streit. Streit! Woher kommt das Wort? Kampf und Kummer, das trifft’s eigentlich. Aber interessanter ist doch was es tut: zerstören. Zuerstmal meine Energien, die ich so mühevoll wieder aufgepäppelt habe und sorgsam pflege. Energiefresser. So sehr ich es auch vermeiden will, ich wende doch Zeit und Mühe auf, in diesem Schlagabtausch mitzumachen. Wenn ich still bin und einfach versuche es an mir vorbeifahren zu lassen, wie einen Zug der in die falsche Richtung fährt, kostet mich das auch Kraft. Und Kummer: warum redet der so mit mir? Was unterstellt er mir? Wie kann er das nur so sinnentstellen? Wie kann er aus allen Möglichkeiten gerade mich zur Zielscheibe nehmen? Ich verstehe es nicht. Ich will es auch nicht verstehen. Die Situation ist absurd: zwei erwachsenen Menschen stürzen sich mit bester Regelmäßigkeit in ein Unterfangen, dass sie beide als unproduktiv und zersörerisch erkennen. Warum? Ich will mich auch mit der Frage nicht beschäftigen.

Ich will wissen wie das aufhören kann. Hier ein paar Lösungen aus dem Stehgreif: Knebeln, operative Vertaubung, Wohnung wechseln, Suizid, Mord. (Bin für alle Vorschläge offen!)

Auf jeden Fall sollte meine Tagesplanung platz für unvorhersehbare Energieeinbrüche lassen. Wer was weiss, schreibt mir mal…

Verfasst von: zaphods2heads | Januar 16, 2008

Hey hallo Welt!

Hey hallo Welt!

Meine Kinder sprechen deutsch mit mir, mein Mann englisch und alle anderen um mich herum reden spanisch. Ich weiss nicht, wer das auch schon erlebt hat, aber manchmal fallen mir nicht mal mehr die deutschen Ausdrücke ein. „Da kokettiert sie wieder mit ihere Sprachkenntnis!“, hat meine Mama damals gesagt, dabei hatte ich nur versucht, mein deutsch in dem Auslandsjahr auf ein Minimum zu reduzieren. Hatte mich von allen deutschsprachigen Studenten und ähnlichem ferngehalten. Nur englisch, nur englisch, damit ich auchmal eine zweite Sprache sprechen kann ohne lange nachzudenken, ohne lange zu übersetzen.

Das ist nun geschafft, mittlerweile leben wir in Andalusien, mein Souvenir aus England und ich. Neue Herausforderungen für mich und mein Castellano, denn hier spricht es sich „andalú“. Und um in dem ganzen Sprachgewirr meine Gedanken mal zu ordnen, in deutsch, ja  in deutsch, der Sprache die ich viel besser verstehe seit ich andere begriffen und erlebt habe, in meiner Lieblingssprache mit Fehlern, der Sprache meiner Kinder. Und zwar hier. Jetzt. Im Blog.

Da bin ich mal gespannt was da rauskommt.

Bis denn.

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